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History
Wynental- und Suhrentalbahn Die heutige Unternehmung Wynental- und Suhrentalbahn (WSB) entstand 1958 durch den Zusammenschluss der Aarau-Schöftland-Bahn (AS, 1901 gegründet) und der Wynental-Bahn (WTB, 1904 gegründet). Der Zusammenschluss der Gleise zwischen den beiden Bahnen erfolgte erst im Jahre 1967 mit dem Bau eines 260 Meter langen Tunnels von der Entfelderstrasse zum Bahnhof Aarau WSB.
Die beiden Bahnen sind ursprünglich als Strassenbahnen konzipiert worden. Da sich die Bahn und der stark wachsende Autoverkehr gegenseitig zunehmend behinderten, wurde die Verlegung der Gleise auf ein eigenes Trassee rasch zu einer zentralen Aufgabe. Heute verkehrt die Wynental- und Suhrentalbahn nur noch auf wenigen Abschnitten in der Strasse.
Die Wynental- und Suhrentalbahn ist eine Meterspurbahn. Das Streckennetz hat eine Betriebslänge von insgesamt 32 km. Mit 33 Bahnhöfen und Haltestellen werden 17 Gemeinden erschlossen.
Die grosse Zugsdichte von über 200 fahrplanmässigen Zügen pro Tag kann nur dank einer gut ausgebauten Infrastruktur mit modernen Sicherungsanlagen bewältigt werden. Die Züge verkehren während den Hauptverkehrszeiten im 15-Minuten-Takt und während den übrigen Zeiten im 30-Minuten-Takt. Jährlich zählt die Wynental- und Suhrentalbahn über 4 Millionen Fahrgäste.
Die Wynental- und Suhrentalbahn ist nebst dem Personenverkehr auch im Güterverkehr tätig und befördert jährlich rund 30’000 Tonnen Güter. Die Güterwagen werden mit dem Rollbocksystem transportiert und können so direkt vom schweizerischen oder europäischen Bahnnetz übernommen werden.
Die Wynental- und Suhrentalbahn tritt seit 2002 zusammen mit dem Busbetrieb Aarau unter der Dachmarke AAR bus+bahn auf.
Busbetrieb Aarau Der Busbetrieb Aarau hat seine Tätigkeit am 1. Oktober 1955 als Verein mit zwei gemieteten Fahrzeugen und drei Chauffeuren aufgenommen. Die Geschäftsführung wurde der Wynentalbahn übertragen. Das Streckennetz umfasste damals bereits sieben Linien mit einer Gesamtlänge von 16 Kilometern. Erschlossen waren die Dörfer Buchs, Rohr, der nördliche Teil von Suhr sowie die Stadtquartiere Gönhard, Zelgli, Telli und Scheibenschachen.
1960 wurde der Verein in die Aktiengesellschaft "Busbetrieb Aarau AG" umgewandelt. In den folgenden Jahren folgte eine laufende Optimierung des Liniennetzes. 1976 wurden die bis dahin von den PTT geführten Linien nach Obererlinsbach, Küttigen und Biberstein in den Busbetrieb Aarau integriert. Mit dieser Erweiterung wuchs das Streckennetz auf 38 Kilometer an und der Fahrzeugpark erhöhte sich auf 19 Fahrzeuge. Dies erforderte den Bau eines neuen Buszentrums in der Telli. 1986 übernahm der Busbetrieb Aarau die bis dahin von der Klinik betriebene Barmelweid-Linie. Im Jahre 1990 wurden mit einer neuen Linie auch die Gemeinden Wöschnau, Schönenwerd und Gretzenbach erschlossen. Zudem ist die damalige Linie 8 vom Lindenfeld bis zum Bahnhof Suhr SBB verlängert worden.
Das ständig wachsende Mobilitäts-Bedürfnis führte beim Busbetrieb Aarau zu einer rasanten Entwicklung der Anzahl Fahrgäste. Bereits im Jahre 1956 benützten 250’000 Personen die öffentlichen Busse. 1966 wurden erstmals mehr als 1 Million Fahrgäste befördert. 1998 waren es rund 6,5 Millionen. Diese enorme Zunahme erforderte einen ständigen Ausbau der Fahrplanleistungen.
2004 zählte der Busbetrieb Aarau zum ersten Mal über 7 Millionen Reisende. Auf einem Streckennetz von 55 km Länge werden jährlich 1,9 Millionen Fahrzeugkilometer zurückgelegt. Diese Leistung wird mit 34 modernen Fahrzeugen, 68 Chauffeuren und 8 technischen Angestellten erbracht. Nebst Gelenkbussen, sind auch Niederflurbusse im Einsatz, die ein bequemes Ein- und Aussteigen der Fahrgäste ermöglichen und so zu einem attraktiven öffentlichen Verkehrsmittel beitragen.
Der Busbetrieb Aarau tritt seit 2002 zusammen mit der Wynental- und Suhrentalbahn unter der Dachmarke AAR bus+bahn auf.
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