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Rüegger Luca, Safenwil 157 06.02.2014, 09:21 Uhr
 
Anschlusstrams nach Aarau in Suhr
Sehr geehrte Damen und Herren

Langsam reicht es! Es kann doch nicht sein, dass jedesmal wenn ich von Safenwil via Suhr nach Aarau fahren will (Suhr ist der offizielle Umsteigeort...) das Tram schon weg ist wenn mein Zug ankommt. In den letzten Tagen ist mir dies gleich zweimal passiert. Das erste Mal war am Mittwoch 5.2.14 am Morgen. Mein Zug hatte von Safenwil her 2 Minuten Verspätung, fuhr dann allerdings trotzdem 7:13 in Suhr an und das Tram, welches eigentlich 7:13 fahren würde, war nirgends mehr.
Heute morgen das selbe, nur eine Stunde später. Ich war mit dem Zug unterwegs von Safenwil nach Suhr. Mein Handy zeigte 8:12 als der Zug in den Bahnhof Suhr einfuhr, ich sah das Tram dortstehen und dachte es würde reichen, doch dann als die Uhr auf meinem Handy auf 8:13 wechselte fuhr das Tram los. Der Fahrer hätte nur kurz 1 Minute zu warten gebraucht (ich dachte sowieso es gebe da eine Abmachung von wegen 2 Minuten abwarten..). Jedenfalls sah der Tramfahrer zu 1000% den einfahrenden Zug und ist trotzdem abgefahren. Mit mir sind noch etwa 20 weitere Personen dann schlussendlich in Suhr "gestrandet".

Als ich mich dann im AAR-Büro in Suhr erkundigte wo ich mich beschweren muss, wurde mir mehr unfreundlich als freundlich gesagt, dass ich dies im Forum zu tun habe. Und dann um noch einen draufzusetzen wurde mir noch gesagt, dass das Tram halt eben nicht nach meiner Handy-Uhr fahre sondern nach der des Bahnhofs (habe meine Handy-Uhr danach mit der des Bahnhofs verglichen und die waren bis auf 5 Sekunden gleich...)

Liebe AAR, Kundenservice sieht definitiv anders aus. Auch wenn Sie sozusagen ein Monopol auf die Anschlüsse nach Aarau haben, sollten Sie nicht so mit Ihren Kunden umspringen.

Es grüsst Sie,
Ein stark genervter Kunde
 
Kommentar von AAR bus+bahn:
Wir bedauern Ihre Erfahrungen. Bei beiden Fällen waren jedoch die SBB-Züge (gemäss Verspätungsbestätigung der SBB) mit 3 Minuten verspätet. Im 15-Minuten-Takt können wir nicht abwarten, da sonst die Anschlüsse auf die Fernzüge in Aarau nicht mehr sichergestellt werden können. Wir danken für das Verständnis.

Ranalder Daniela, 5034 Suhr 156 05.02.2014, 19:49 Uhr
 
Busbahnhof Aarau
Zum Glück bin ich nur ausnahmsweise und hoffentlich nicht für lange auf den Bus angewiesen... Stehe ich doch heute mit einem anderen Fahrgast pünktlich vor dem Bus #4 und drücke bei der Tür. Nichts passiert! Der Fahrgast am anderen Ende des Fahrzeuges tut das gleiche - keine Reaktion. Dann fährt der Bus einfach ab!!

Auf meine Frage an einen anderen Chauffeur was die Aktion seines Kollegen eben sollte, erfahre ich die Hintergründe. Das Ampelsystem in dem neuen Busbahnhof ist ja eine reine Katastrophe und frustriert bestimmt auch manchen eigentlich zuvorkommenden und hilfsbereiten Buschauffeur muss er doch Fahrgäste einfach ignorieren und sich beschimpfen lasssen um keine Verspätungen in Kauf zu nehmen!!

Der Sinn der Platzierung der Busse und vor allem wie es um die Sicherheit der Passagiere steht, kann ich nach einmaliger Nutzung nicht fair beurteile. Mein Weg führte heute aber zwischen und vor Bussen durch um herauszufinden welcher Bus meine Nummer trägt. Werde mich später etwas besser achten aber vielleicht machen Sie sich auch schon mal Gedanken wie sinnvoll das Ganze organisiert ist.

Und ein älterer Forumbeitrag ist mir auch noch aufgefallen denn auch ich hätte mir heute schon eine Anzeigetafel in der Unterführung gewünscht. So könnte man evtl. vorher noch etwas einkaufen oder wüsste, dass man einen Schritt schneller gehen sollte um den perfekten Anschluss zu kriegen. Ich glaube es geht weniger um Platz- und Eigentumssituation als um Kosten oder den Willen der Bahnhofbetreiber seinen Kunden zu bieten was ihnen dient. Natürlich sind farbig beleuchtet Wände viel hilfreicher...

Freundliche Grüsse und hoffentlich auf ein morgiges positiveres AAR-Erlebnis.
 
Kommentar von AAR bus+bahn:
Es ist uns ein Anliegen, unter den bestehenden Rahmenbedingungen (relativ enge Platzverhältnisse, viele Busverbindungen, Verkehrseingliederung in den Individualverkehr, etc.) die kundenfreundlichste Dienstleistung zu erbringen. Verbesserungsmassnahmen werden laufend diskutiert und wenn möglich umgesetzt.
Auch wir befürworten Hinweis- und Anzeigetafeln in der Bahnhofunterführung. Gespräche werden geführt; Eigentumsverhältnisse und Platzierungsmöglichkeiten spielen jedoch eine wichtige Rolle.

Sägesser-Antoine / Leila, Gränichen 155 03.02.2014, 01:55 Uhr
 
Frau
Sehr geehrte Damen und Herren,

Wir sind eine 6-köpfige Familie die seit bald 4 Jahren in Gränichen wohnt. Mein Mann benutzt täglich die WSB um an den Bahnhof in Aarau zu gelangen.

Wenn ich mit unseren vier Kindern unterwegs bin und wir legen Strecken nach Suhr, Aarau oder Teufenthal zurück, sind wir immer sehr froh, das Auto nicht benutzen zu müssen, sondern mit der WSB zu fahren. Falls ich mit den Kindern kompliziertere Orte aufsuche, nehme ich aus bequemlichen Gründen das Auto (Kinderwagen etc.) Das ist auch der Grund, warum ich Ende 2013 mein Halbtax nicht erneuert habe. In meinem WSB Etui befand sich aber noch eine Halbtax Mehrfahrtenkarte, welche ich nicht aufgebraucht hatte. Natürlich schmeisse ich diese nicht weg, sondern bewahre sie mit der gültigen Mehrfahrtenkarte zusammen auf.

Am 27. Januar fuhr ich an den Bahnhof in Aarau. Unser erster Halt war in der Bäckerei (Unterführung). Dort bemerkte ich, dass ich mein Geld zu Hause vergessen hatte. Also nahmen wir die WSB zurück nach Gränichen, wo ich meine Kinder am Oberdorf Bahnhof platzierte und nach Hause rannte um das Geld zu holen. Mit etwas Glück erwischten wir gleich den nächsten Zug. Das Glück war von kurzer Dauer. Nach 2 Stationen stieg eine Kontrolleurin ein und bemerkte, dass ich in der Hektik die falsche Karte gestempelt habe (Halbtax). Der Unterschied beträgt ca. Fr. 9.--. Das macht pro Fahrt auf der Karte etwas mehr als einen Franken. Ich erwartete eine Nachzahlung von ein paar Franken. Nicht aber, dass mir diese Dame Fr. 75. in Rechnung stellt!

Dass Sie an Ihren Richtlinien festhalten werden auch wenn ich Ihnen meinen Sachverhalt schildere ist mir klar. Jeder kann irgendetwas erzählen. Und sie haben bestimmt nicht die Zeit auf jede Geschichte einzugehen die Ihnen ein Kunde erzählt, der kein gültiges Billet hat.

Kann sich aber irgendein Unternehmen leisten, stur an den Richtlinien festzuhalten ohne auf die jeweilige Situation einzugehen? Bestimmt traue ich dieser Frau welche uns kontrolliert hat soviel gesunden Menschenverstand zu, dass sie meinen Fehler beurteilen konnte. Bestimmt ist Ihnen klar, dass solche Vorkommnisse nicht zum Image eines unkomplizierten und flexiblen Unternehmens passen. Ich werde meine ‚Schulden‘ in den nächsten Tagen begleichen. Teile Ihnen aber mit, dass ich dieses Schreiben (so ähnlich) auch öffentlich machen werde. Einfach nur um Menschen denen etwas ähnliches passiert, zu motivieren auch publik zu machen, dass die Höhe Ihrer Busse in keinem Verhältnis steht zu meinem Fauxpas. Es war ja nicht so, dass ich mit der ganzen Familie schwarz fuhr!

Mit freundlichen Grüssen,
Leila Sägesser Antoine
 
Kommentar von AAR bus+bahn:
Es ist richtig, dass das Vorgehen bei der Fahrausweiskontrolle in gesetzlichen Vorschriften geregelt ist. Leider haben wir viele Fahrgäste ohne gültigen Fahrausweis. Die Verantwortung, im Besitz eines gültigen Fahrausweises oder einer entwerteten Mehrfahrtenkarte zu sein, liegt beim Fahrgast oder bei der erziehungsberechtigten Person. Unser Kontrollpersonal überprüft stichprobenweise, ob diese Verantwortung auch wahrgenommen wird. Dies ist eine einheitliche Praxis bei allen schweizerischen Transportunternehmungen des öffentlichen Verkehrs und beruht auf gesetzlichen Grundlagen und Tarifvorschriften.

Der Begriff "Reisen ohne gültigen Fahrausweis" deutet nicht zwingend auf eine betrügerische Absicht hin. Es kann sich auch wie von Ihnen geschildert um ein Versehen handeln. Gründe dafür gibt es viele. Es ist dennoch unumgänglich, die Handhabung bei einer Kontrolle einheitlich umzusetzen. Wir bemühen uns jedoch, unsere Kunden auch in diesem Fall freundlich und serviceorientiert zu unterstützen.

Wir bedanken uns für Ihr Verständnis.


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